Was macht die Kirche mit Ihrem Geld?

Etwa ein Viertel bis knapp ein Drittel der eingehenden Beträge verbleiben bei der Ortsgemeinde.

Die Ortsgemeinde bestreitet damit alle Ausgaben – mit Ausnahme des Pfarrergehaltes: Die Erhaltung sämtlicher Gebäude samt aller notwendigen Versicherungen, Heizung, Strom, Wasser- und Kanalgebühren, Gehalt einer Sekretärin, die Infrastruktur im Büro (Telefon- und EDV-Anlagen), Gemeindezeitung, Unterstützungen für Bedürftige, Veranstaltungen aller Art, Zielgruppenarbeit, Spesenersatz für Mitarbeiter ...

Die restlichen (rund) zwei Drittel fließen in eine zentrale Kasse der Landeskirche. Aus diesem Geld werden sämtliche Pfarrergehälter bezahlt, sowie die gesamtkirchlichen bzw. diözesanen Aufgaben bestritten: Finanzierung aller überregionalen Dienste wie Seelsorge in den Krankenhäusern und Gefängnissen, Jugend- und Hochschulseelsorge, und Notfallseelsorge, Betrieb von Jugend-Freizeite-Heimen, Umweltreferat, Fort- und Weiterbildung für die kirchlichen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Gehälter für die zentralen Verwaltungseinrichtungen, Unterstützung der Diakonie, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierung von Bildungseinrichtungen und noch so manches mehr ...

Das geht sich alles niemals aus! Äußerste Sparsamkeit und Sorgfalt ist daher in der kirchlichen Finanzverwaltung oberstes Gebot. Doch: Ohne die vielen Spenden engagierter Menschen und vor allem ohne die unzähligen Stunden von freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, könnte die Evangelische Kirche in Österreich gar nicht existieren! Ihnen allen sei an dieser Stelle sehr herzlich gedankt!